#sachmal – Heikos iPhone

„Wie sicher ist denn eigentlich mein iPhone“, fragte Heiko. Gar nicht so leicht zu beantworten. Was heißt schon sicher? Ich habe dennoch ein paar Antworten gesammelt.

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Recherche-Infos zur #12 Pressefreiheit

Ein Thema wie die Pressefreiheit in Europa und Weltweit ist zu groß, um darüber eine einzige Folge zu erstellen. Darum will ich (Heiko) euch an dieser Stelle noch ein paar Link- und Sendungs-Tipps mit auf den Weg geben, die mir bei der Recherche zu diesem Thema sehr geholfen haben. Gerne nehmen wir noch weitere Tipps in den Comments an!

Podcasts

Natürlich habe ich zu unserem Podcast auch andere Sendungen gehört, um mich zu informieren. Folgende möchte ich euch ans Herz legen:

  • Bayern 2 Dossier Politik: In der Sendung vom 13.04. ging (wohl auch auf dem Rücken der Böhmenmann-Affäre) über das Thema „Pressefreiheit in Europa: Macht und Ohnmacht eines Grundrechts“. Zu Gast waren Christian Mihr, Geschäftsführer von Reporter ohne Grenzen, und Frank Überall, Vorsitzenden des Deutschen Journalistenverbandes. Themen dabei unter anderem das Informationsfreiheitsgesetz in Deutschland, die Probleme von Journalisten mit der Mafia in Italien und Mazedonien als Negativbeispiel der Pressefreiheit. Zu empfehlen ist auch die Internetseite zu diesem Thema mit weiteren Angeboten.
  • hr iNFO Wissenswert: Im Crashkurs-Demokratie: Pressefreiheit und Pluralismus ging es allgemein um das Thema der Pressefreiheit. Besonders spannend dabei ist der Beitrag über die innere Pressefreiheit, quasi im eigenen Kopf.
  • B5 aktuell – Das Medienmagazin: Im Medienmagazin taucht das Thema Pressefreiheit immer wieder auf, weswegen ich hier nicht eine einzelne Sendung empfehlen möchte. Da lohnt sich dann die Suchfunktion der eigenen Podcast-App. EDIT: Das Medienmagazin hat zum Thema Pressefreiheit auch eine eigene Seite mit Internaktiver Grafik zu allen Audio-Beiträgen.

Hinzu kamen bei mir noch zwei Print-Texte, einmal vom Spiegel und einmal von der Zeit. In der Ausgabe vom 14.04.2016 berichtete die Zeit mit ihrem Titelthema ausführlicher über die Pressefreiheit in Russland und der Türkei. Außerdem führt sie ein interessantes Interview zu Trump und den amerikanischen Medien.
Der Spiegel 14/2016 hatte nicht direkt etwas mit der Pressefreiheit zu tun, zeigte aber bereits vor der Böhmermann-Affäre das Problem hinter autokratischen Herrschern und deren Verständnis von Macht.

Zuletzt gibt es eine Reihe von Tag-Findern der verschiedenen Internetplattformen, die ich hier der vollständigkeits halber mit aufführe:

 

Der Goldjunge ist vergeben!

Chris Rock moderierte zum zweiten Mal die Academy Awards. Bild: oscars.org/Academy Communications Department

Chris Rock moderierte zum zweiten Mal die Academy Awards. Bild: oscars.org/Academy Communications Department

Er hat ihn doch tatsächlich bekommen! Leonard DiCaprio gewann bei den Oscars 2016 die goldene Statuette für den besten Hauptdarsteller für seine Rolle in dem Film The Revenant. Philipp und ich haben uns ja auch an einen Tipp gewagt:

Bester Film
Tipp Heiko: The Big Short
Tipp Philipp: Bridge of Spies
Gewonnen: Spotlight

Damit lagen wir wohl ziemlich daneben… Nur bei den visuellen Effekten hatte ich richtig getippt: Ex Machina bekam hier den Oscar. Am meisten sahnte aber Mad Max: Fury Road ab. Er bekam insgesamt 6 Oscars. Edit: Der Philipp hat noch einen richtigen Tipp nebenbei erwähnt: Bestes Kostümdesign bei Mad Max: Fury Road.

Nette Anekdote: Bei dem social-media-Spiel Leo’s Red Carpet Rampage kann man jetzt auch den Preis ergattern – dies ging vorher nie. Wer noch mehr über die Oscars lesen möchte, hier eine kleine Link-Liste:

Weitere Tipps zum Lesen nehmen wir gerne in den Comments an. Damit wünsche ich eine schöne Woche!

Grüße
Der Heiko

Deadpool – Ryan Reynolds Entschuldigung für Green Lantern?

Ryan Reynolds versucht sich noch einmal an Deadpool. Bei Green Lantern war er nach Meinung der Kritiker als Comic-Charakter gescheitert. Hat er es dieses Mal besser hinbekommen?

Copyright: 2015 Twentieth Century Fox

Copyright: 2015 Twentieth Century Fox

„Ein überbezahlter Honk im Regiestuhl“ – direkt mit den ersten Bildern zeigt der Film in welche Richtung es geht: Spaß und gute Unterhaltung. Denn genauso beschreibt der Vorspann zu Deadpool unter anderem den Regisseur. In der Verfilmung des gleichnamigen Comics nimmt der Söldner Wade Wilson an einem Mutationsexperiment teil, um den Krebs in seinem Körper zu bekämpfen, sein Leben zu retten und damit bei seiner Verlobten zu bleiben. Zurück bleibt ein selbstheilender, aber völlig entstellter Mann mit zwei Samuraischwertern und Schusswaffen in einem roten Anzug.

Schauspieler Ryan Reynolds nutzt in der Verfilmung des Marvel Comic-Charakters seine zweite Chance als Deadpool und dritte Chance als Superheld gekonnt. Denn mit Green Lantern musste er sich – wohl zu Recht – viel Spott und Häme einfangen. Und schon einmal durfte Reynolds die Rolle des Sölderns Wade Wilson spielen. Im Gegensatz zur Darstellung damals in X-Men Origins: Wolverin schafft es Regisseur Tim Miller dieses Mal, Deadpool den richtigen Schliff zu geben und Reynolds dies entsprechend umzusetzen. Schließlich besitzt der Mann im roten Anzug einige Besonderheiten, die es zu beachten gilt: Zum einen ist er einer der wenigen Comic-Charaktere, die sich ihrer Rolle als solches bewusst sind. Mehrfach spricht Deadpool in den Büchern mit dem Leser und durchbricht somit die sogenannte vierte Wand. Außerdem hat er einen ziemlich schrägen Humor, der teilweise äußerst verrückte Züge annimmt. Zuletzt ist Deadpool kein Held im eigentlichen Sinne sondern Söldner. Öfter wechselt er die Seiten, je nachdem wer besser bezahlt.

All dies galt es in die Verfilmung einfließen zulassen – meiner Meinung nach ziemlich geglückt. Zwar scheint der Film für einige Zuschauer, die nur die Marvel-Verfilmungen kennen, mit den sonstigen Arten von Heldengeschichten zu brechen. Im Grunde setzt Miller jedoch die Eigenschaften von Deadpool konsequent um. Mit verrückten Witzen und einem gewaltigen Maß an Sarkasmus, lässt der Film einen teilweise vor Lachen nicht zu Atem kommen. Gerne wird sich bei den Untenrum-Witzen bedient. Die Macher vom Film gehen jedoch noch einen Schritt weiter: Deadpool nimmt nicht nur sich selbst auf die Schippe, sondern auch den entsprechenden Schauspieler dahinter, den Film an sich oder das gesamte Genre. So hinterfragt Wilson, dass Ryan Reynolds eine Rolle nur wegen seiner schauspielerischen Leistung bekommen könnte, oder warum er im gesamten Film nur zwei X-Men trifft? Das Durchbrechen der vierten Wand hilft dabei, die Perspektive des Ich-Erzählers zu unterstützen. Deadpool ist konsequent Erzähler und Protagonist – natürlich nicht ohne auch dies direkt mit auf Korn zu nehmen.

Es ist diese Art von fehlender Ernsthaftigkeit in einem Marvel-Film, die nicht nur besonders, sondern besonders gut macht ist. Neben solide umgesetzten Kampfszenen und einer erträglichen Liebesgeschichte (die wohl oder übel bei Hollywood nicht fehlen darf), ist es der Slapstick, der dem Film seine eigene Note verpasst. Dass dabei ein klassischer Spannungsbogen entsteht und somit die Geschichte mehr oder minder wenig überraschend daher kommt, kann durchaus verkraftet werden. Für diejenigen, die auf derbe Witze und Action stehen, ist Deadpool also genau das Richtige!

Ohne Trubel

Kitschig schöne Bilder umrahmen eine klassische Liebesgeschichte im Stile von Rosamunde Pilcher. Oder wird das Am grünen Rand der Welt nicht gerecht?

Bathsheba Eberdeen (Carey Mulligan) ist eine unabhängige, eigenständige und unverheiratete Frau – im viktorianischen England eine Seltenheit. Nach dem sie die Farm ihres Onkels erbt, versucht sie diese wieder in Schuss zu bringen. Vor Heiratsanträgen kann sie sich dabei kaum Retten. Schäfer Gabriel Oaks (Matthias Schoenaerts) Antrag scheitert als erster. Dennoch bleibt er weiter Bethshebas Angestellter und best Friend. Auch der Nachbarfarmer William Boldwood (Michael Sheen) versucht sein Glück und obwohl er ihr Reichtum und Sicherheit verspricht, lehnt Bathsheba ab. Erst der selbstbewusste, etwas freche Soldat Francis Troy (Tom Sturridge) schafft es sie zu überrumpeln. Überstürzt heiraten sie, doch glücklich werden sie beide nicht.

Viktorianische Männerwelt

Am grünen Rand der Welt zeigt, wie sich Bathsheba in der viktorianischen Männerwelt durchzusetzen versucht. Als sie das erste Mal Getreide verkaufen will, wird sie beinahe um eine gerechten Preis gebracht und auch bei den Heiratsanträgen geht es den Liebhabern immer darum, die Frau zu besitzen oder beschützen zu wollen. Trotz aller Bemühungen heiratet Bathsheba zunächst den falschen. Nur gut, dass sich zwei der drei Buhler am Ende selbst ausstechen und es ein Happy End gibt – mit wem wohl?

Keine Angst vor Spoilern. Nicht das Was sondern das Wie macht den Film aus. In Zeiten von Rosamunde Pilcher ist die Geschichte des Romans Far from the Madding Crowd, auf dem der Film basiert, nichts Außergewöhnliches. Vielleicht war der Roman der erste seiner Art. Damals interessant und neu, heute Durchschnitt. Die meisten werden von Beginn an das Ende erraten können.

Heile Welt

Doch der Roman und der Film heißen im Original nicht umsonst Far from the Madding Crowd, also Weit weg vom Trubel. Wie Bathsheba lebte auch Autor Thomas Hardy in Wessex, dem Südwesten Englands, weit weg vom turbulenten London. Die Idylle dieser Gegend wird in fast schon zu schönen Bildern auf die Leinwand gebracht. Außer Sonnenauf- und untergänge scheint es in Wessex keine anderen Tageszeiten zu geben. Und der Trubel jener Zeit, die Unabhängigkeit Amerikas, Kolonien, Stände, Frauenrechte, Londons Politik, Sklaven – all das ist weit weg. Auch die Mitarbeiter oder zu jener Zeit eher Leibeigene auf Bethshebas Farm sind glücklich. Kein Murren kein Knurren, jeder scheint glücklich zu sein. Auch von Dreck und Plackerei ist keine Spur.

Curey Mulligan, Am grünen Rand der Welt

As beautyful as it gets – der Film lebt von seinen schönen Bildern.

Weit weg von den Wirren dieser Zeit bleibt also viel Raum für die Geschichte Bethshebas und die Charaktere. Die sind durchaus tiefgründig und interessant. Und so ist Am grünen Rand der Welt trotz ernster Thematik und viel Theatralik ein Feel Good Movie. Nicht zuletzt wegen der Landschaftseinstellungen und dem manchmal aufblitzendem Witz. Man lächelt oft über die für uns unglaublichen Einstellungen der Menschen und die damaligen Selbstverständlichkeiten.

Am grünen Rand der Welt, wird wohl auch in den Kinos eine Randerscheinung bleiben. Das Sofa, die Zuflucht vor Alltagstrubel, ist sowieso der bessere Ort für Far from the Madding Crowd.

Bilder: 20th Century Fox

Das re:publica Spezial

So, drei Tage lang soll nach drei Tagen soll es nicht nur was auf die Ohren geben, sondern auch ein wenig zu lesen und zu sehen. Derzeit bin ich (der Heiko) auf der re:publica der Nerd-Party  Großveranstaltung zum Thema Digitales & Netzpolitik. Dieses Jahr steht das Event unter dem Motto „finding Europe“.

 

Eine der Sessions auf der re:publica

Eine der Sessions auf der re:publica

In den kommenden Tagen werde ich Ich wollte dabei eigentlich weniger über das große Ganze reden, denn das könnt ihr an anderen Stellen viel besser finden. (Eine Liste hierzu folgt)

Hier der Beginn der Liste:

  • http://www.n24.de/n24/Mediathek/videos/d/6598294/so-wird-jeder-zum-webvideo-star.html
    WeltN24 zu Thema Webvideos

 

Viel mehr sollen die eigenen Informationen im Vordergrund stehen. Die haben aber natürlich immer wieder ein bisschen mit Nix besond’res zu tun, denn über vieles haben wir bereits gesprochen.

(Update: Da dreht man sich einmal um und schon ist Tag 3 der Konferenz. Dabei wollte ich den Post doch eigentlich schon längst veröffentlicht haben… Ein paar Informationen sammeln ich und der Philipp, bis am Sonntag dann #06 Digital erscheint.)

Multimediareportagen

Der Schwarze Tod. Eine Multimediareportage der Süddeutschen Zeitung.

Der Schwarze Tod. Eine Multimediareportage der Süddeutschen Zeitung.

Hier sind einige Beispiele für gute Multimediareportagen:

Snowfall New York Times

Schwarzer Tod Süddeutsche Zeitung

Am Berg der Fahrrad-Verrückten Zeit Online

Firestorm The Guardian

NSA Files decoded The Guardian

Ein Doku-Game: Fort McMoney Arte

4:09:43 New York Times

Update 26.02.2015

Knastkarrieren NDR

Junge Bürgermeister in NRW WDR

Dr. Watson – Mensch und Maschine gegen die Tuberkulose-Epidemie wired.de

Stille Nacht 2470 media

Nix Besond’res auf iTunes

Nix Besond'res Podcast auf iTunes

Nix Besond’res Podcast auf iTunes

„Nix Besond’res“ findet man jetzt auch auf iTunes. Glorreiche Zeiten liegen vor uns.

iTunes-Link

 

Hallo!

Dies ist der Podcast von Philipp Riedl und Heiko von Ditfurth. Als eigenes, kleines Projekt wollen wir alle zwei Wochen einen Podcast zu verschiedenen Themen rausbringen. Dabei geht es vor allem um Themen, die uns interessieren: Medien, Games und der alltägliche Wahnsinn.